Hotelbrand am Nassfeld

Großbrand in geschlossenem Hotel am Nassfeld

(Endbericht, Stand: 28.11.2023, 10:00 Uhr)

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In den Morgenstunden des 25. November 2023 brach in einem Hotel am Nassfeld in der Stadtgemeinde Hermagor - Pressegger See im Bereich des Dachstuhles ein Brand aus. In dem aufgrund der Zwischensaison geschlossenen Betrieb befanden sich bei Brandausbruch keine Personen. Es wurde niemand verletzt.

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Feuerwehren aus vier Bezirken


Die ersten Feuerwehren wurden um 06:45 Uhr alarmiert, nachdem ein Mitarbeiter der Bergbahnen den Brand entdeckt hatte. In weiterer Folge wurden unter der Einsatzleitung der örtlich zuständigen FF Tröpolach zahlreiche Feuerwehrkräfte aus den Bezirken Hermagor, Spittal an der Drau, Villach-Land und Villach-Stadt nachalarmiert, sodass am Nachmittag bereits 24 Feuerwehren mit rund 240 Einsatzkräften, darunter 60 Atemschutzgeräteträger, im Einsatz standen. Zwei Drehleitern und eine Teleskopmastbühne wurden in Position gebracht. Ein Rettungswagen des Roten Kreuz stand vor Ort in Bereitschaft. Die Besitzerfamilie wurde von einem Kriseninterventionsteam betreut. Brandermittler der Polizei haben noch während der Löscharbeiten mit den Ermittlungen zur Brandursache begonnen.

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Wasserversorgung und Gefahren


Die Wasserversorgung wurde über das Beschneiungssystem des Schigebietes Nassfeld und den rund 250 Meter entfernten Watschiger Almsee sichergestellt. Sieben Zubringerleitungen wurden zum Brandort verlegt, welche pro Minute insgesamt rund 1.000 Liter Löschwasser fördern konnten. Die alpinen Wetterverhältnisse erschwerten die Löscharbeiten und forderten die Einsatzkräfte und ihre Ausrüstung. Der starke Nordwind fachte die Flammen immer wieder an und die Minustemperaturen ließen das Löschwasser und die Schläuche gefrieren, was auch zu Schäden an Geräten und Ausrüstung führte. Um die Gefahr durch Glatteis zu minimieren, musste regelmäßig Salz gestreut werden. Die bereits in der Wintersperre befindliche Zufahrtsstraße wurde vom Bauhof der Gemeinde Hermagor mehrmals gestreut.

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Logistik am Einsatzort


Aufgrund der begrenzten Platzverhältnisse beim Brandobjekt und die nur einspurige und teils enge Zufahrtsstraße wurde rund einen Kilometer von der Einsatzstelle entfernt bei der Grenzkontrollstelle am Nassfeldpass ein Bereitstellungsraum samt der mobilen Atemschutzflaschenfüllstation (ATF der HFW Villach) und Lotsen eingerichtet. Die benötigten Einsatzmittel konnten so gezielt und geordnet zum Brandort geschickt werden. Auch ein zusätzlicher Shuttledienst brachte Mannschaft, Gerät und Versorgungsgüter zum Einsatzort. Bei der benachbarten WatschigerAlm-Hütte wurde der Atemschutzsammelplatz und eine Versorgungsstelle für die Einsatzkräfte errichtet. Durch die Einrichtung einer Führungsunterstützung und die Einteilung in Einsatzabschnitte konnte der Einsatzleiter entlastet werden.

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Über 24 Stunden Brandbekämpfung


Mit Hilfe eines Kranfahrzeuges konnte in den Mittagsstunden das Dach so weit geöffnet werden, um darunter liegende Glutnester löschen zu können. Um 15:00 Uhr konnte der Großteil der Feuerwehren wieder vom Brandort abrücken. Eine Brandwache verblieb in mehreren Schichten noch über Nacht vor Ort. Bis in die Morgenstunden mussten dabei immer wieder im Dachstuhl aufflackernde Flammen gelöscht werden. Am Vormittag des 26.11.2023 konnte schließlich "Brand aus" gegeben werden. 

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Brandursache geklärt


Anschließend konnten Beamte des Landeskriminalamtes Kärnten in Zusammenarbeit mit der Kriminaltechnik Wien und der Brandverhütungsstelle Kärnten die Ursachenermittlung im Inneren des Brandobjektes durchführen. Diese ergab als Brandursache am Vortag durchgeführte Reparaturarbeiten an der Solarinstallation der Hotelanlage. Bei dem Brand entstand schwerer Sachschaden in noch unbekannter Höhe. Insgesamt standen in den über 24 Stunden 28 Feuerwehren aus vier Bezirken mit 39 Fahrzeugen und rund 300 Kräften im Einsatz.

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Im Einsatz standen:


Freiwillige Feuerwehr Tröpolach mit KRFA und LFA

Freiwillige Feuerwehr Rattendorfmit TLFA 2000 und KLF

BTF Nassfeld Sonnleitn mit TLFA 2000

Freiwillige Feuerwehr Watschig mit KLF

FF Mitschig mit KLFA

Freiwillige Feuerwehr Kühweg mit KLFA

Feuerwehr Hermagor mit KDO, TLFA 4000, DLK 30 und MZF

FF Radnig mit KLFA

Freiwillige Feuerwehr Egg mit KLF

FF Förolach mit TLFA 1300

FF Sankt Lorenzen im Gitschtal mit KLF

FF-Köstendorf mit KLFA

Freiwillige Feuerwehr St.Paul im Gailtal mit KLFA

FF-Waidegg mit KLFA

FF Treßdorf/Gailtal mit KLF

Freiwillige Feuerwehr Kirchbach mit LFA-W und KRF

FF Stranig mit KLF

FF Reisach mit TLFA 2000

Freiwillige Feuerwehr Dellach/Gail mit TLFA 1000 und MZFA

FF Nölbling mit KLF

Freiwillige Feuerwehr St. Daniel mit KLFA

Freiwillige Feuerwehr Kötschach-Mauthen mit TLFA 5000

Stützpunkt II - Feuerwehr Greifenburg (BFKDO Spittal/Drau) mit TMB 32, TLFA 4000 und MZFA

Feuerwehr Bruggen (Bezirk Spittal/Drau) mit LFBA-S

Freiwillige Feuerwehr Kerschdorf - Wertschach (Bezirk Villach-Land) mit KLFA

FF Kreuzen (Bezirk Villach-Land) mit KLFA

Freiwillige Feuerwehr Arnoldstein (Bezirk Villach-Land) mit DLK 24 und TLFA 4000-S

Hauptfeuerwache Villach (BFKDO-Villach Stadt) mit ATF und MTFA


Örtliche Einsatzleitung: OBI Gernot Steiner und BI Thomas Astner

BFK OBR Herbert Zimmermann

BFK-Stv. BR Gerd Guggenberger

AFK-Stv. „Unteres Gailtal“ HBI Michael Druml

AFK „Oberes Gailtal“ ABI Christian Zerza

AFK-Stv. „Oberes Gailtal“ HBI Burghard Bidner

GFK Hermagor HBI Bernhard Tscheließnig

Bürgermeister DI Leopold Astner


Rotes Kreuz Kärnten mit 1 RTW in Bereitschaft

Kriseninterventionsteam

Polizei Kärnten mit 2 Streifen und Bezirksbrandermittler

Landeskriminalamt Kärnten

Polizeihubschrauber „Libelle“

Brandverhütungsstelle Kärnten (Landesfeuerwehrverband Kärnten)

Kriminaltechnik Wien

Nassfeld Liftgesellschaft

Taxi Gratzer

Firma Paul Grollitsch Nfg. Transporte mit Kranfahrzeug

Kelag Energie KNG - Kärnten Netz GmbH

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(y) = Danke für den anstrengenden Einsatz! 🚒🚑🚓

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Text: BI Florian Jost

Fotos: BFKdo Hermagor, FF Hermagor, Privat

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Großbrand in Kötschach-Mauthen

BFKdo Hermagor

Großbrand in Kötschach

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Am 25.07.2023, gegen 14 Uhr, brach im Betriebsgebäude eines Landmaschinen-Händlers in Kötschach in der Marktgemeinde Kötschach-Mauthen ein Brand aus, welcher sich schnell ausbreitete.


Für die umfangreichen Löscharbeiten wurden insgesamt 21 Feuerwehren mit rund 230 Einsatzkräften aus den Bezirken Hermagor, Spittal/Drau, Villach-Stadt und Lienz alarmiert, darunter sieben Tanklöschfahrzeuge, zwei Drehleitern, zwei Atemschutzfahrzeuge und ein Hubsteiger. Alle Personen konnten das Gebäude rechtzeitig und unverletzt verlassen. Eine Ausbreitung auf Nachbargebäude konnte durch den raschen Feuerwehreinsatz verhindert werden.

Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der Bauweise des Gebäudes jedoch schwierig. Um an die Glutnester zwischen den Wänden und unter dem Dach zu gelangen, mussten Gebäudeteile mit Kränen abgetragen werden. Insgesamt standen 16 Atemschutztrupps im Einsatz. Die Plöckenpassstraße (B110) wurde aufgrund des Einsatzes zwischen dem Kötschacher Hauptplatz und dem Ortsteil Kötschach-Aue komplett gesperrt. Der Verkehr musste großräumig über den Kreuzberg oder das Lesachtal ausweichen. Am späten Abend konnte der Verkehr die Einsatzstelle wieder einspurig passieren.

Noch während des Feuerwehreinsatzes haben Beamte der Polizeiinspektion Kötschach-Mauthen und des Landeskriminalamtes Kärnten die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Am Mittwoch werden Sachverständige für Brandursachenermittlung ihre Arbeit aufnehmen. Die Höhe des Sachschadens kann noch nicht beziffert werden.




Im Einsatz standen:

FF Kötschach-Mauthen
FF Laas
FF Würmlach
FF Weidenburg
FF St. Jakob im Lesachtal
FF Birnbaum
FF St. Daniel
FF Dellach/Gailtal
FF Grafendorf-Gundersheim
FF Reisach
FF Kirchbach
FF Waidegg
FF Hermagor

FF Oberdrauburg
FF Irschen
FF Simmerlach
FF Dellach/Drau
FF Greifenburg

FF Nikolsdorf
FF Lienz

BFK OBR Herbert Zimmermann und weitere Führungskräfte
Insgesamt rund 230 Mann/Frau

Rotes Kreuz mit 1 RTW in Bereitschaft
Polizei Kötschach-Mauthen
Landeskriminalamt Kärnten
BH Hermagor Journaldienst
Landeschemiker
Bgm. Mag. (FH) Josef Zoppoth



Text: BI Florian Jost
Fotos: OBI Fabian Buchacher, BM Rene Pettauer

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